Keramik-Terrassenplatten am Poolrand
Keramik-Terrassenplatten

20 mm Feinsteinzeug – gebaut für draußen.

Deutlich dicker als Innenraumfliesen, praktisch wasserundurchlässig und mit hoher Rutschhemmung: Keramik-Terrassenplatten sind die robuste Wahl für Terrassen, Wege und Poolumrandungen, die jedem Wetter standhalten sollen.

20 mm Materialstärke

Deutlich dicker als klassische Fliesen – dadurch belastbar genug für den Außenbereich, auch unter Terrassenmöbeln oder bei Fußgängerverkehr.

Wasseraufnahme unter 0,1 %

Das macht die Platten praktisch frostsicher – kein Absprengen der Oberfläche, selbst bei strengem Winterfrost.

Rutschhemmung R11 C

Hohe Trittsicherheitsklasse, auch bei nassen Füßen am Beckenrand oder auf regennassen Wegen.

Flexible Verlegung

Im Splittbett, auf Stelzlagern für die trockene Verlegung, oder klassisch im Mörtelbett – je nach Untergrund und Aufbausituation.

Technische Eckdaten

Auf einen Blick.

Materialstärkeca. 20 mm
FormateStandardformate bis XXL 120 × 60 cm
Wasseraufnahme< 0,1 % (praktisch frostfrei)
RutschhemmungR11 C
OberflächenoptikHolz-, Metall-, Naturstein-, Marmor- oder Kieseloptik
VerlegeuntergrundSplitt, Stelzlager oder Mörtelbett
Geeignet für
Terrassen Gehwege Poolumrandungen Balkone Einfahrten
Herstellung & Material

Aus Gestein wird in Stunden, was die Natur in Jahrmillionen schafft.

Feinsteinzeug (italienisch "Gres Porcellanato") ist im Kern nichts anderes als künstlich beschleunigte Gesteinsbildung: Dieselben Rohstoffe, aus denen über Jahrmillionen natürlicher Stein entsteht, werden im Werk unter extremem Druck und extremer Hitze in wenigen Stunden zu einem nahezu porenfreien Material verschmolzen. Das Ergebnis ist deutlich dichter, gleichmäßiger und witterungsbeständiger als jede Fliese, die nur gebrannt statt gesintert wird.

Der Herstellungsprozess

Von der Mineralmischung zur fertigen Platte.

Sechs Produktionsschritte verwandeln fein gemahlenes Gestein in eine Platte, die Frost, UV-Strahlung und mechanische Belastung über Jahrzehnte unbeschadet übersteht.

01

Rohstoffauswahl

Kaolin, Ton, Feldspat und Quarzsand werden nach Reinheit und chemischer Zusammensetzung ausgewählt – die Qualität der Platte entsteht schon hier, nicht erst beim Brennen.

02

Mahlen & Mischen

Die Rohstoffe werden zu einem sehr feinen Pulver zermahlen und mit Wasser zu einer homogenen Masse verarbeitet – der sogenannten Schlicker-Suspension.

03

Pressen

Die aufbereitete Masse wird trocken und unter sehr hohem Druck in Form gepresst – dieser Pressdruck ist der entscheidende Unterschied zu einfacherer Keramik und der Hauptgrund für die spätere Dichte.

04

Trocknen & Dekorieren

Überschüssige Feuchtigkeit wird kontrolliert entzogen, anschließend sorgt Digitaldruck für die realistische Holz-, Naturstein- oder Betonoptik der Oberfläche.

05

Brennen & Sintern

Bei 1.200 bis 1.400 °C verschmelzen die Rohstoffe zu einer fast porenfreien Masse. Ab rund 920–980 °C bildet sich Mullit – genau das Mineral, das der Platte ihre extreme Härte verleiht.

06

Rektifizieren & Kalibrieren

Nach dem Brand werden die Kanten auf ein einheitliches Maß mit exaktem 90°-Winkel geschnitten – Voraussetzung für besonders schmale, gleichmäßige Fugen.

Warum das Ergebnis so widerstandsfähig ist

Dichter als du denkst.

Die Rohdichte von Feinsteinzeug liegt bei etwa 2.400 bis 2.600 kg/m³ – zum Vergleich: einfachere Fliesenarten kommen nur auf 1.600 bis 2.000 kg/m³, die Dichte von Feinsteinzeug nähert sich damit der von Fensterglas an. Diese Dichte ist kein Zufall, sondern das direkte Ergebnis aus feinerem Ausgangsmaterial, höherem Pressdruck und höherer Brenntemperatur im Vergleich zu gewöhnlichem Steinzeug (1.150–1.300 °C) oder gar Steingut (900–1.100 °C). Weil beim Sintern kaum noch offene Poren übrig bleiben, liegt die Wasseraufnahme bei unter 0,5 Gewichtsprozent, bei hochwertigen Qualitäten sogar unter 0,1 Prozent – der Grund, warum Frostschäden bei fachgerecht verlegtem Feinsteinzeug praktisch ausgeschlossen sind. Da das Material zudem keine Kunststoffanteile enthält, ist es vollständig nicht brennbar und setzt im Brandfall keine toxischen Gase frei.

Nachhaltigkeit & Qualitätskontrolle

Natürliche Rohstoffe, geprüfte Chargen.

Natürliche Rohstoffbasis

Kaolin, Ton, Feldspat und Quarzsand sind reichlich vorhandene, natürliche Mineralien – ohne synthetische Zusatzstoffe oder Kunststoffanteile.

Wasser- & Materialkreislauf

Prozesswasser sowie roher und gebrannter Ausschuss werden in modernen Werken weitgehend wiederverwendet statt entsorgt.

Vollständig recycelbar

Am Ende der langen Nutzungsdauer lässt sich Feinsteinzeug problemlos als mineralischer Baustoff recyceln.

Normgeprüfte Chargen

Jede Produktionscharge durchläuft Qualitätskontrollen nach internationalen Normen wie ISO und EN, bevor sie in den Handel gelangt.

Häufig gestellt

Fragen zu Keramik-Terrassenplatten.

Welche Rutschfestigkeitsklasse haben die Platten?

Unsere Keramik-Terrassenplatten sind mit R11 C zertifiziert und bieten dadurch hohe Trittsicherheit – auch an Poolrändern oder auf nassen Gartenwegen.

Sind die Platten wirklich frostsicher?

Ja. Die Wasseraufnahme liegt unter 0,1 %, sodass selbst bei strengem Winterfrost keine Abplatzungen an der Oberfläche entstehen.

Kann ich die Platten auch ohne Mörtel verlegen?

Ja, dank der 20 mm Stärke eignen sich die Platten für die Trockenverlegung auf Splitt oder Stelzlagern, ganz ohne Mörtelbett.

Wie reinige ich Feinsteinzeug-Terrassenplatten am besten?

Die dichte Oberfläche ist fleckresistent; in den meisten Fällen reicht klares Wasser oder ein neutraler Reiniger völlig aus.

Gibt es passende Stufen- und Randsteine?

Ja, zu den gängigen Optiken sind passende Formteile wie Stufenfliesen, Beckenrandsteine und Rinnenabdeckungen erhältlich.

Woraus besteht Feinsteinzeug genau?

Aus einer Mischung von Kaolin, Ton, Feldspat und Quarzsand – fein gemahlen, unter hohem Druck gepresst und bei 1.200 bis 1.400 °C gesintert.

Was unterscheidet Feinsteinzeug von normalem Steinzeug?

Feinere Ausgangsrohstoffe, höherer Pressdruck und eine höhere Brenntemperatur – das Ergebnis ist eine dichtere, praktisch wasserundurchlässige Struktur.

Ist Feinsteinzeug umweltfreundlich?

Es besteht aus natürlichen, reichlich vorhandenen Mineralien, moderne Werke recyceln Prozesswasser und Ausschuss, und das fertige Material ist am Lebensende vollständig recycelbar.

Fragen zu Terrassenplatten?

Schreib uns kurz, was du vorhast – wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung.

Jetzt anfragen →